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Die Landesmeisterschaft 2007 der
Vierspänner in Rheinland-Pfalz sah uns als
Landesmeister
nach Hause fahren.
Nach einer wirklich peinlichen Dressur
–von Leistung konnte hier nicht die Rede sein- konnten wir im Gelände
brauchbare Ergebnisse vorweisen. Im Ziel des
Hindernisfahrens standen ein Abwurf und 2 Strafsekunden für
Zeitüberschreitung auf unserem Konto.
Pferde und Fahrer wurden mit Schärpen
ausgestattet, einer dieser unpraktischen Pokale wurde überreicht.

Das peinliche Ergebnis in der Dressur war
vom (gesundheitlich nicht auf der Höhe befindlichen) Edano verursacht worden.
Als linkes Vorderpferd lies er jeglichen
Vorwärtsdrang vermissen. Dafür zog er dann die „Arschkarte“ und lief im
Gelände und in den Kegeln als rechtes Stangenpferd. Livius der sonst diese
Position besetzte bewährte sich als Vorderpferd und riss das Gesamtergebnis
aus der Kacke.
Mehr Bilder findet ihr unter „Verein
Aktuelles 2“

Die Zusammenarbeit mit dem kompletten
Team
eines Viererzuges ist eine affengeile
Herausforderung.

2004
starteten wir beim CAIT in Sanem und erreichten den 2. Platz. Das Schlösschen
bot uns natürlich einen ziemlich netten Hintergrund.

Der Aufwand, um an einem solchen Turnier
teilnehmen zu können, ist enorm und eigentlich nur was für höhere
Einkommensklassen.
Der Vierspänner besteht aus Livius und Grannus
den beiden Oldenburgern und aus Lord und Edano den beiden „Schweren
Warmblütern“ sächsischer Herkunft.

Dafür das wir das „Hindernisfahren“ nicht
einmal trainiert hatten lief es ziemlich gut.
Nach einer recht ekligen, hungrigen Nacht auf
der Pferdekacke im LKW entschädigten uns die Pferde und das, dann wunderbare
Wetter, für alle vorangegangenen Leiden.
2005
starteten wir bei der,
nach langer Pause erstmals wieder stattfindenden, Rheinlandpfälzischen
Vierspänner Landesmeisterschaft.
Immerhin konnten wir
alle Wettbewerbe in der Wertung beenden und belegten auf den dritten Platz.
Für den ersten Start in
einer „Kombinierten Wertung Klasse M“ und in Anbetracht der erheblichen
Stressfaktoren einer solchen Veranstaltung, ein erträgliches Resultat.
2006
nahmen wir im März, mit
bescheidenen Ergebnissen, an zwei Hallen-Hindernis-Wettbewerben für
Zweispänner teil.
Ein
Vierspänner-Hallen-Hindernisfahren in Luxemburg zeigte mir, das eine 20 X 40
Meter Halle verdammt eng sein kann. Das von mir gefahrene Tempo lies kaum
Kegel und Hindernisse stehen.
Die
Vierspänner Landesmeisterschaft
erlebten wir hochmotiviert.
Beim abfahren vor der
Dressur riss zunächst eine Aufhaltekette der Stangenpferde, dann stellte ein
Orscheitleder an der Vorderwaage seine Dienste ein!!!
Wir konnten unseren Start verschieben und von einem sehr, sehr netten
Kollegen eine Vorderwaage leihen. Die dann, unter äußerster Anspannung
gefahrene, Dressur ergab einen vielversprechenden 2. Platz.
Im Gelände liefen die
Pferde fantastisch, die Beifahrer glänzten durch optimale Unterstützung und
auch das Wasserhindernis konnten wir glänzend bewältigen. Nur der dumme Fahrer
vergaß, im letzten und leichtesten Hindernis das letzte Tor!!! So ein
blöder…..
Blieb das
Hindernisfahren als potentieller Erfolg. Leider hatte man vergessen uns von
der Vorverlegung
des Wettbewerbes (um
eine Stunde) zu informieren. So fuhren wir dann, nach einer hastigen
Veterinärkontrolle zur Eile angetrieben unabgefahren in die Hindernisse.
Nach dem 7. Hindernis
wurde abgeläutet. Unser rechtes Vorderpferd hatte einen Kegel in Hindernis 6
derart geschickt übersprungen, das sogar der Ball liegen geblieben war. Mir
war vor dem abläuten nichts unangenehmes aufgefallen---, blöd. Dumm gelaufen….